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Thema «Romantik»

Die grosse Sehnsucht

2. – 9. Februar 2020

«Dis da las ditgas e paraulas Cuira»

La romantica – il grond desideri

«Nach innen geht der geheimnisvolle Weg»
schreibt Novalis und meint damit die romantische Suche nach dem eigenen Ich. Es ist der zeitlose Stoff, aus dem wir alle gemacht sind und der in Märchen und Sagen erlebbar wird: Träume, Wünsche, Ängste, vor allem aber die Sehnsucht nach Liebe, Verbundenheit und persönlicher Erfüllung.

18 Künstlerinnen und Künstler, 12 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehen den grossen Fragen und Geschichten der Romantik nach.

Erleben Sie mit uns die Geschichte hinter den Geschichten.

Spielplan

2. Februar 2020

11:00 – 17:00 Uhr

Der grosse Familien-Erzähltag

Mit Thomas Widmer und dem Sagenwanderer Andreas Sommer

In der Vorstellung der Romantik «schläft ein Lied in allen Dingen»: So gibt es Steine im Land, die tragen einen Namen - in Graubünden sind es zum Beispiel die Pedra Fitta in Sent, der Güggelstein in Pany, die Römersteine auf dem Julier oder die Steinreihe von Falera.  Und in der Regel haben diese Steine mit Geschichte und Geschichten zu tun. 101 solchen Kraftbrocken überall im Land ist Thomas Widmer für sein Buch “Hundertundein Stein” nachgegangen und auch bis nach Graubünden gelangt. Er beschreibt diese Steine wie Menschen, erzählt, was in ihrem Schatten geschah, was man ihnen antat, welche Märchen und Legenden sie umgeben. Und da kommen die alten Geschichten des Sagenwanderers ins Spiel, die von der magischen Bedeutung ungewöhnlicher Steine und Felsen des Bündnerlandes erzählen. Denn für unsere Vorfahren waren aussergewöhnliche Naturerscheinungen lediglich Spiegel einer magischen Wirklichkeit und markante Findlinge und Felsen galten als greifbare Manifestationen unsichtbarer Mächte und Ereignisse aus früherer Zeit.


Dauer: ca. 60 Minuten
Empfohlen ab 12 Jahren
Eintritt: Erwachsene CHF 12,00 / Kinder bis 16 Jahren CHF 6,00 / Kinder bis 3 Jahren gratis
→ Tickets
2. Februar 2020

13:00 - 17:00 Uhr

Der grosse Familienerzähltag

Mit Jolanda Steiner und Jürg Steigmeier

Der Romantik verdanken wir einen reichen Märchenschatz, welchen wir heute zur Weltliteratur zählen dürfen. Volks- und Kunstmärchen, Zaubermärchen und Sagen erzählen vom Gerechten und Guten, von der grossen Sehnsucht und der wahren Liebe. Nicht immer gehen sie gut aus, lassen gruseln oder erstaunen. Aber ebenso oft darf sich vor Lachen der Bauch gehalten werden. Jolanda Steiner und Jürg Steigmeier nehmen alle kleinen und grossen Ohren an diesem Nachmittag mit auf eine fantastische Reise durch Schlösser und Burgen, über Berge und Wälder, zu Prinzessinnen, Hexen und sprechenden Bäumen…bis alle Münder offenstehen. Vor Lachen und vor Staunen!

 

13.00h – 13.30h Jolanda Steiner 13.45h – 14.15h Jürg Steigmeier 14.30h – 15.00h Jolanda Steiner 15.15h – 15.45h Jürg Steigmeier 16.00h – 16.30h Jolanda Steiner 16.45h – 17.15h Jürg Steigmeier



Empfohlen ab 4 Jahren
Eintritt: Erwachsene CHF 12,00 / Kinder bis 16 Jahren CHF 6,00 / Kinder bis 3 Jahren gratis
→ Tickets
4. Februar bis 1. März 2020

Ausstellung im Bündner Kunstmuseum anlässlich der 3. "Sagen- und Märchentage Chur".

Marianne Engels bevorzugter Aufenthaltsort ist der Wald. Er ist ebenso Schauplatz von Mythen und Märchen wie komplexes Ökosystem und inspiriert die Künstlerin und studierte Biochemikerin in ihrem vielfältigen Schaffen. All ihre Bilder und Objekte finden darin ihren Ausgangspunkt und letztlich auch ihren inneren Zusammenhang. So wie sie ihr abgelegenes Wohn- und Atelierhaus permanent transformiert, verwandelt sie auch den Ausstellungsraum in einen Garten mit enzyklopädischem Charakter und weckt damit Erinnerungen an die grossartige Tradition der Wunderkammern. Fundstücke aus der Natur mischen sich mit Artefakten und lassen ein Universum entstehen, von dem auch die Romantiker träumten.

Museumsöffnungszeiten:
Di-So 10.00 – 17.00
Do 10.00 – 20.00 

Eintritt: regulärer Museumseintritt

www.buendner-kunstmuseum.ch


Künstlergespräch - "Lange Tage leuchtend Sommerkraut"
Mit der Künstlerin Marianne Engel und dem Co-Direktor Stephan Kunz. 

Am 9.2.2020, 11.00h im Bündner Kunstmuseum





Eintritt frei
5. Februar 2020

18:00 Uhr

Mit Anna Ratti

Im 19. Jahrhundert wurde die Näherin und Erzählerin Nann’Engel (1803–1873) in viele Häuser gerufen, um dort für Gross und Klein Märchen zu erzählen. Gian Bundi (1872-1936) hat diese Geschichten und Märchen aufgeschrieben und nun werden sie von Anna Ratti erzählt.
Eine Märchenstunde in Deutsch und Romanisch.

Eintritt frei


Dauer: ca. 60 Minuten

Eintritt frei
6. Februar 2020

19:30 Uhr

Musikalische Märchenerzählung mit Wolfgang Hoyer und Manish Vyas

Die indische Kultur übte eine grosse Faszination auf die Europäer in der Romantik aus. Die starken Motive der Sehnsucht und Leidenschaft, welche Schriftsteller und Künstler über die Romantik hinaus inspirierten, aber auch die Suche nach Spiritualität, spiegeln sich in den beiden Geschichten des Abends wider. 

Shakuntala, das schlichte Mädchen, das in einer Einsiedelei im Wald aufwächst und der mächtige König Dushyanta verlieben sich, aber der König vergisst das Mädchen. Nach Jahren des Leidens finden die Liebenden wieder zueinander. Aus der Sammlung der Wiedergeburtsgeschichten "Jataka" stammt das buddhistische Märchen "Kusa und Pabhawati. Der mächtige und kluge, aber hässliche König Kusa wird von der von ihm geliebten Frau abgelehnt und setzt all seine Künste in Bewegung, um sie zu gewinnen.

Der Erzähler Wolfgang Hoyer entführt uns mit einem hinduistischen und einem buddhistischen Märchen auf eine Reise ins alte Indien. Der indische Musiker Manish Vyas untermalt den Abend mit seinem traditionellen Santoor-Instrument und Gesang.


Dauer: ca. 60 Minuten

Eintritt: CHF 10,00
7. Februar 2020

14:30 - 16:00 Uhr

Stadtführung

Um 1800 verliert die Welt viele Geheimnisse. Wissenschaft und Technik dringen in immer neue Bereiche vor und liefern Erkenntnisse und Theorien. Die Romantiker widersetzen sich dieser Entzauberung. Sie suchen vielmehr das Unerklärliche, verschreiben sich dem Traum, dem Magischen und der Natur. Sie knüpfen an Märchen und Sagen an, richten ihre Sehnsucht in die Vergangenheit und in die Ferne und ergründen das Schauerliche und Unbewusste. Der Spaziergang führt zu einigen Orten in der Stadt, wo wir uns dem romantischen Gefühl hingeben können. Auf dem Rosenhügel hören wir abschliessend einige Texte aus dieser Zeit.

Treff- / Endpunkt: Vor Haupteingang Stadtgarten, Grabenstrasse / Rosenhügel 

Buchung/Tickets: Online unter 

https://chur.graubuenden.ch/de/angebot/chur/romantische-reise-spaziergang-orten-sehnsucht

oder im Tourist Info, Bahnhofunterführung Chur

Geführt durch Martina Kuoni, www.literaturspur.ch



Dauer: 90 Minuten

Eintritt: Erwachsene CHF 25,00, Kinder CHF 12,00
→ Tickets
7. Februar 2020

19:30 Uhr

Ein Science-Slam Abend zu den spannensten Fragen und Ideen der Romantik - gestern wie heute.

Traumwelten und sehnsuchtsvolle Liebe, dunkle Ruinen und Märchen, Doppelgängerei und der grosse Weltschmerz – doch Romantik ist so viel mehr. «Die Welt muss romantisiert werden», sprach Novalis und scheint damit aktueller denn je. Warum ist das so? Was ist Romantik, was sind ihre Motive und wo finden wir sie im 21. Jahrhundert wieder? Und ist die Romantik gar die Wiege unserer modernen Gesellschaft? In pointierten, unterhaltsamen Beiträgen von maximal 8 Minuten gehen zwölf hochkarätige Key-Speaker aus Wissenschaft und Kultur diesen Fragen nach und spannen einen faszinierenden Bogen von der Romantik des 19. Jahrhunderts und ihren Märchen bis zu den menschlichen, ökologische und kosmischen Fragen von heute. 

Mit
Dr. Michael Maar (Literaturkritiker, Heinrich-Mann-Preisträger)
Dr. Karin Fuchs (Institut für Kulturforschung Graubünden),
Prof. Dr. Günther Dissertori (ETH Zürich, CERN Genf),
Dr. Claudia Carroll (Pädagogische Hochschule Graubünden),
Lic.phil. Martin Gehrig (Pädagogische Hochschule Graubünden),
Dr. Gabriele Rommel (Novalis Gesellschaft),
Dr. Alexandra Besson (Schriftstellerin, Novalis Preisträgerin),
Prof. Dr. Holger Ehrhardt (Grimm Professur Universität Kassel, 
Dr. Malte Völk (Kulturwissenschaftler und Ethnologe, Universität Zürich)
Prof. Dr. Ulrich Hauser-Ehninger (Fachhochschule Graubünden)

Moderation: Andrea Fischer-Schulthess (Intendantin Miller’s Studio Zürich, Minitheater Hannibal)

Achtung - Programmänderung:

Dr. Andreas Weber wird aus Dispositionsgründen nicht am Science-Slam teilnehmen können. Alle interessierten Zuschauerinnen und Zuschauer haben die Möglichkeit ihn am 8. Februar im Rahmen des Theaterabends "Schatten über dem Nichts" um 19.30h im Theater Chur als Keynote-Speaker erleben zu dürfen!

Eintritt: CHF 25,00 / Schüler und Studierende CHF 18,00 / IV CHF 18,00

Vortragsthemen:

Dr. Michael Maar (Schriftsteller und Literaturkritiker, Heinrich Mann Preisträger):

«Hexenwisper - Warum Märchen unsterblich sind»

Märchen sind oft dramatisch unlogisch. Aber diese scheinbare Unlogik kann die Asbestschicht sein, die um einen glühenden Kern gehüllt sind: ein Tabu, von dem nur indirekt erzählt werden kann. Michael Maar hat der Literatur schon so manche Geheimnisse entlockt. Am Beispiel von „Hänsel und Gretel“ versucht er dieses Mal zu zeigen, was uns die Subtexte verraten und warum Märchen unsterblich sind. 


Prof. Holger Ehrhardt (Grimm-Professur Universität Kassel):

„Die Suche nach der verlorenen Vergangenheit. Von den unbekannten Forschungen der Brüder Grimm“

Jahrhundertelang waren die Zeugnisse der deutschen Frühgeschichte verdrängt von der Kunst der klassischen Antike. Erst die Romantiker richteten am Beginn des 19. Jahrhunderts den Blick rückwärts und versuchten das vergessene deutsche Altertum wiederzuentdecken. Die gründlichsten Forschungen dazu unternahmen die Brüder Grimm in Kassel, und ihre weltbekannte Märchensammlung (1812/15) war nur ein erster Schritt auf diesem Weg. Auch ihre Sammlung von Volksüberlieferungen, ihre Forschungen zur germanischen Sprachgeschichte und Literatur des Mittelalters, zur Rechtsgeschichte, Mythologie und Sittengeschichte, kurzum: ihr gesamtes Lebenswerk war dieser Suche nach der verlorenen Vergangenheit verpflichtet. Doch diese Arbeiten sind heute weitestgehend unbeachtet und missverstanden. Ist es den beiden berühmten Romantikern überhaupt gelungen, den Urmythos des Deutschen zu entdecken? Und wissen wir heute schliesslich mehr dazu? 


Dr. Malte Völk (Universität Zürich):

«Von Doppelgängern, Briefträgern und dem grossen Weltschmerz» – Jean Paul und die Wortschöpfungen der Romantik 

Jean Paul gehört zu den wichtigsten Literaten der Zeit um 1800 und er prägte die deutsche Sprache und Literatur nachhaltig. Er wurde verehrt, seine Werke euphorisch gelobt oder vehement verworfen. Er hat vieles, was die Romantik im Kern ausmacht, in seinem literarischen Werk geradezu exzessiv ausgelebt. Aber immer dann, wenn es ihm gewissermaßen "zu romantisch" wird, kommt als ausgleichende Kraft der Humor ins Spiel, der das Romantische verändert, aber nicht zerstört. Diese Eigenheit verschafft Jean Paul innerhalb der Literatur der Romantik eine Sonderstellung. Doch nicht nur damit prägte Jean Paul die deutsche Sprache und Literatur nachhaltig. Denn wer weiss schon, dass Wortschöpfungen wie Doppelgänger, Schmutzfink, der Briefträger oder das romantische Jahrhundertwort Weltschmerz aus seiner Feder entsprungen sind?



Dr. Claudia Caroll und lic. phil. Martin Gehrig (Pädagogische Hochschule Graubünden)

"Der romantische Blick auf das Kind" - Kompass für die pädagogische Praxis?

Rousseau lässt seinen «Emile» abseits der Gesellschaft aufwachsen, damit sich die gute Menschennatur unbeeinflusst entwickeln kann. Auch die Romantik sieht im Kind das ursprüngliche, vollkommene Wesen und weist die Vorstellung zurück, dass die Kindheit lediglich eine Vorstufe des Erwachsenenlebens darstellt. Eigensinn und Selbsttätigkeit des Kindes erhalten damit eine hohe Wertschätzung und bilden die Prämissen für eine «Pädagogik vom Kinde aus». Die alltägliche pädagogische Arbeit benötigt jedoch neben der Berücksichtigung der Selbstbildungsfähigkeit zugleich auch Ordnungsstrukturen. Das ist bis heute so. Gibt es ein pädagogisches Konzept, das den romantischen Blick bewahrt und die praktische Umsetzung mitdenkt?


Dr. Karin Fuchs (Institut für Kulturforschung Graubünden)

«An der Quelle» - zu den heilenden Wassern Graubündens

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erlebten die Heilquellen Graubündens mit der zunehmenden Werbung für Kurorte auch einen Schub der romantischen Überformung. Dabei ging es im Zug der Touristifizierung von Trink- und Badekuren nicht mehr allein um einen wissenschaftlichen, medizinischen Diskurs, vielmehr rückte die Quelle auch als Motiv einer bewussten Auseinandersetzung mit der Natur in den Vordergrund. Dieser Prozess lässt sich sehr schön am Beispiel von St. Moritz und dem Protagonisten Conradin von Flugi zeigen: Förderer des Kurorts und Schöpfer romantischer Quellen-Legenden. 

 

Dr. Alexandra Besson (Schriftstellerin, Journalistin, Novalis-Preisträgerin)

„Prophetische Träume in der Romantik – Von der romantischen Offenbarung bis zur Europaidee“

Romantiker sind Träumer. Bei Kleist wird Traum zum Schicksal, auch Novalis, Jean Paul, Keats, Tieck oder noch die Franzosen Nerval und Gautier sind fleißige Träumer. Der romantische Traum bleibt aber nicht bei einer harmlosen Realitätsflucht – er hallt in der Wirklichkeit nach und wird zur Verheißung. Die Romantiker greifen ältere Zeiten wieder auf, als Träume in der Antike eine prophetische Tragweite besaßen, und verleihen ihnen die Würde einer Offenbarung. Der Traum hat einen Schicksal tragenden, spirituellen, religiösen, sogar einen politischen Sinn. Er dient der Heraufbeschwörung eines utopischen „goldenen Zeitalters“, die als Zeit einer allgemeinen Versöhnung verstanden werden soll. Der romantische Traum ermöglicht nicht nur das Loslassen von dieser Welt: er will eine neue erschaffen. Vielleicht sind wir heute Kinder der Romantik und träumen in unseren ganz aktuellen Fragen zu einer versöhnlichen Zeit ihre Träume fort?

 

Dr. Gabriele Rommel (Präsidium Novalis Gesellschaft)

«…unendliche Räume in dunkles Blau gekleidet» Von der kosmischen Poesie des Universalgenies Novalis.

Weshalb ist es gerade die Farbe Blau, die zum Symbol für romantische Kunst wurde; läßt sie sich reduzieren auf unendliche Sehnsucht und zeitlose Ferne?

Seit der Frühromantik bis heute sind die „blaue Blume“ und die Farbe Blau Symbole für die Fantasie in der Welt und in der Kunst, für den Schwebezustand zwischen Wachen und Träumen. Auch in jüngster Vergangenheit liessen sich Schriftsteller wie Hermann Hesse und Michael Ende von ihr inspirieren. Der naturwissenschaftlich gebildete Novalis sah in der Farbe Blau auch die reine Poesie – für ihn waren Farben „Farben des Wissens“. So führt uns der Dichter in Kunstmärchen, Gedichten und Romanen auf die poetische Reise durch die Reiche der Natur, des Wissens und der Fantasie, und geht mit seinen Betrachtungen sogar bis in den Kosmos, in dem sich „unendliche Räume in dunkles Blau gekleidet“ zeigen.

  

Prof. Dr. Ulrich Hauser-Ehninger (Fachhochschule Graubünden)

"Digitalisierung und Romantik. Wiederholt sich die industrielle Revolution?"

Die Romantik hat nicht zuletzt ihren Ursprung in der Industrialisierung. Die Welt wurde komplexer, schneller, die Kontrolle über Leben und Entscheidungen schien gefühlt zu entgleiten. Aus technischer Sicht von Heute sollen Parallelen und Unterschiede zum damaligen Kontext gesucht und Verbindungen zur Romantik und heutigen Bewegungen geknüpft werden. Insbesondere die spezielle Situation in den Alpen dabei im Auge behaltend.  Was wären wohl die möglichen Entwicklungen in der Zukunft unter der Betrachtungen von Vergangenheit und Gegenwart?


Prof. Dr. Günther Dissertori (ETH Zürich, CERN):

«Das sich selbst reflektierende Universum: Der ultimative Sinn des Lebens?»

Seit dem Urknall vor knapp 14 Milliarden Jahren hat sich das Universum aus einer Ursuppe von Elementarteilchen heraus in das entwickelt, was wir heute um uns sehen. Wir selbst sind ein Teil dieses «Systems Universum», welches durch uns in einen Zustand der Selbsterkenntnis bzw. Selbstreflexion gelangt ist. Ist genau dies unsere spezielle Rolle in der Geschichte des Universums, der Sinn unserer Existenz? Und, wie wird sich diese Selbstreflexion fortsetzen? Fragen eines romantischen Pantheismus, naturwissenschaftlich inspiriertes Märchen, oder doch mehr?  




Dauer: 2.5h

Eintritt: CHF 25,00 / Schüler und Studierende CHF 18,00 / IV CHF 18,00
→ Tickets
8. Februar 2020

14:00 und 15:30 Uhr

Die verträumte Greta, eine Magd aus vergangenen Zeiten, öffnet ihre geheime «Trugga». Wunderbare Kostbarkeiten und Märchen werden lebendig und erzählen Geschichten aus der romantischen Bergwelt. Doch die Idylle trügt, es lauern Gefahren! Im Zauber der Berge begegnen mutige Kinder düsteren und lichten Gestalten und bestehen kühne Abenteuer... Wer kommt mit auf eine Reise in eine andere Zeit und eine andere Welt?
Im Rätischen Museum sind Gross und Klein herzlich eingeladen zu einer zauberhaften Zeitreise mit der Erzählerin Sandra Blum.


Dauer: 2 × 45 Minuten
Empfohlen ab 4 Jahren
Eintritt: CHF 6,00 Erwachsene / CHF 4,00 / Kinder unter 16 Jahren frei
8. Februar 2020

14:30 - 16:00 Uhr

Stadtführung

Um 1800 verliert die Welt viele Geheimnisse. Wissenschaft und Technik dringen in immer neue Bereiche vor und liefern Erkenntnisse und Theorien. Die Romantiker widersetzen sich dieser Entzauberung. Sie suchen vielmehr das Unerklärliche, verschreiben sich dem Traum, dem Magischen und der Natur. Sie knüpfen an Märchen und Sagen an, richten ihre Sehnsucht in die Vergangenheit und in die Ferne und ergründen das Schauerliche und Unbewusste. Der Spaziergang führt zu einigen Orten in der Stadt, wo wir uns dem romantischen Gefühl hingeben können. Auf dem Rosenhügel hören wir abschliessend einige Texte aus dieser Zeit.

Treff- / Endpunkt: Vor Haupteingang Stadtgarten, Grabenstrasse / Rosenhügel

Preis: CHF 25.00 Erw. / CHF 12.- Kinder

Buchung/Tickets: Online unter www.stadtführungen.ch oder im Tourist Info, Bahnhofunterführung Chur

Geführt durch Martina Kuoni, www.literaturspur.ch



Dauer: 90 Minuten

Eintritt frei
8. Februar 2020

17:00 Uhr

Doris Portner vom Churer Märchenkreis erzählt das Märchen «Aladin und die Wunderlampe» für Erwachsene. Die Kulisse dazu bilden die Original-Figuren des ehemaligen Vereins «Marionettenbühne Chur».

Einführung von Dr. Ursula Brunold-Bigler:
Wie Tausendundeine Nacht nach Graubünden kam.

Achtung - Programmänderung: Aus gesundheitlichen Gründen wird Doris Portner leider nicht erzählen können. Wir freuen uns, dass Wolfgang Hoyer ihren Part übernehmen wird!


Dauer: ca. 60 Minuten

Eintritt: CHF 6,00 / 4,00
8. Februar 2020

19:30 Uhr

Musikalische Bühnenlesung mit Katharina Thalbach und The Beauty of Gemina Acoustic

Mit Katharina Thalbach und Michael Sele & The Beauty of Gemina Acoustic

Keynote von Dr. Andreas Weber:
"Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer" - Wie die Romantik sich verdüsterte.

Es wird ja angenommen, dass heutzutage niemand mehr an Geister und unheimliche Erscheinungen glaubt. Ach ja?
Weshalb schaudert es dann die eine oder andere Person bei Nacht über einen Friedhof zu gehen oder nach Anbruch der Dunkelheit ein unbewohntes Gebäude zu betreten? Die Schwarze Romantik kennt die Antwort! Vampire und Gespenster, böse Stiefmütter und Dämonen – die Schauerromantik gab dem Grotesken und Schrecklichen eine erhabene Schönheit und tauchte ein in die Nachtseiten der menschlichen Seele. 

Katharina Thalbach und Michael Sele entführen das Publikum auf eine Reise in die unheimlich-gespenstische Welt des Fantastischen. Es ist Weltliteratur: Von Bram Stoker, Edgar Allen Poe bis zu E.T.H. Hoffmann und Heinrich Heine lassen die Ausnahme-Schauspielerin und die musikalischen Ästheten der Melancholie Spukgestalten und Geschichten der Schwarzen Romantik auferstehen. Die deutsche Schauspielerin und Regisseurin Katharina Thalbach gehört zu den ganz besonderen Bühnenkünstlerinnen. Mit ihrer immensen Spielfreude voll Humor, ihrer leidenschaftlichen Darstellung und sprachlichen Brillanz ist sie in der Lage, ein ganzes Schauspielensemble zu ersetzen. Mit ihr werden Märchen und Geschichten wahr! Der charismatische Sänger und Songwriter Michael Sele feiert mit seiner Band The Beauty of Gemina seit Jahren internationale Erfolge. Mit seinen Songs und Kompositionen bewegt er sich gekonnt zwischen den Welten: Dichte, hypnotische Sounds zelebrieren eine Musik voll dunkler Eleganz, die doch eine warme und berührende Vertrautheit schafft. 

An diesem Abend gehen sie mit uns vom Licht in das Schattenreich des kunstvoll-schönen Grauens.

Empfohlen ab 16 Jahren


Dauer: ca. 2.5 Stunden

Eintritt: 1. Kategorie CHF 42,00 / 2. Kategorie CHF 32,00 / Schüler und Studierende CHF 25,00 (2. Kategorie) / IV CHF 25,00 (2. Kategorie)
→ Tickets
9. Februar 2020

11:00 Uhr

Mit der Künstlerin Marianne Engel und dem Co-Direktor Stephan Kunz

Marianne Engels bevorzugter Aufenthaltsort ist der Wald. Er ist ebenso Schauplatz von Mythen und Märchen wie komplexes Ökosystem und inspiriert die Künstlerin und studierte Biochemikerin in ihrem vielfältigen Schaffen. All ihre Bilder und Objekte finden darin ihren Ausgangspunkt und letztlich auch ihren inneren Zusammenhang. So wie sie ihr abgelegenes Wohn- und Atelierhaus permanent transformiert, verwandelt sie auch den Ausstellungsraum in einen Garten mit enzyklopädischem Charakter und weckt damit Erinnerungen an die grossartige Tradition der Wunderkammern. Fundstücke aus der Natur mischen sich mit Artefakten und lassen ein Universum entstehen, von dem auch die Romantiker träumten.

Dauer: ca. 1 Stunde

Eintritt: regulärer Museumseintritt

Ausstellung Bündner Kunstmuseum

4. Februar bis 1. März 2020 Marianne Engel «Langer Tage leuchtend Sommerkraut» Ausstellung im Bündner Kunstmuseum 

www.buendner-kunstmuseum.ch




Eintritt: Regulärer Museumseintritt
9. Februar 2020

14:00 Uhr

Thematische Führung durch die Ausstellung „Die Inszenierung der Natur“ in Werken der Sammlung Würth mit Remo Albert Alig

Einer Wanderung gleich durch die Ausstellung «Die Inszenierung Natur» erleben wir das Pathos des Erhabenen, Schönen und Existenziellen wie auch heimlicher Ängste in der künstlerisch gesteigerten Aura der Bergmalerei. Das Motiv Berg als malerische Gefühlskulisse wird märchenhaft romantisch von literarischen Kostproben von Novalis bis Nietzsche begleitet.

Leitung: Remo Albert Alig 




Dauer: ca. 1 Stunde

Eintritt: CHF 10,00
9. Februar 2020

14:00 und 15:00 Uhr

Märchenerzählung mit Caroline Capiaghi

Mit Raben und der Bienenkönigin fliegen wir mit Carolina durch das grimmsche Märchenreich, entfliehen der Hexe, begegnen einem Ameisenkönig und mit Hilfe der Königstocher erlösen wir das verwunschene Reh. Am Ende unserer Abenteuerreise werden wir vom Sterntalerkind reich beschenkt. Ein poetisch-romantischer Erzählanlass für kleine und grosse Menschen.


Dauer: 2 × ca. 30 Minuten
Empfohlen ab 5 bis 99 Jahren
Eintritt: Erwachsene CHF 6,00, AHV/IV/Lehrlinge CHF 4,00, Kinder bis 16 Jahren frei
1.November 2019 – 1. März 2020

Landschaft und Natur – zwischen Realismus und Ideal, zwischen Atmosphäre und Fiktion. Auch wenn die Auseinandersetzung mit Natur in der Kunst der Moderne und Gegenwart in immer weiter gefassten Begriffen stattfindet, dient sie offenbar immer noch als Experimentierfeld und Schöpfungsimpuls. Und dies auch, oder, gerade weil der Umgang mit Umwelt und Natur zu einem problematischen und viel diskutierten Thema geworden ist.
Die Ausstellung mit Werken der Sammlung Würth zeigt verschiedenste Ansätze zu der «alten – neuen» Gattung des Landschaftsbildes, das uns nach wie vor auch als Betrachtende zu faszinieren vermag.




Eintritt frei

Wer?

Katharina Thalbach

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Wir freuen uns die wunderbare Katharina Thalbach wieder in Chur begrüssen zu dürfen! Nach dem grossen Erfolg der letztjährigen Märchenlesung "Goldmärchen der Romantik" nimmt sie uns gemeinsam mit der exklusiven Trio-Besetzung von The Beauty of Gemina Acoustic mit, auf eine schaurig-schöne Reise in die Welt der Schwarzen Romantik. "Schatten über dem Nichts" - Schauermärchen der Romantik, Theater Chur.

Die deutsche Schauspielerin Katharina Thalbach hatte ihr Debüt am bekannten Berliner Ensemble, wo sie bis 1971 in zahlreichen Rollen spielte, und gehörte als Schauspielerin und Regisseurin dem Ensemble der Staatlichen Schauspielbühnen Berlin an. Ihre Karriere führte sie durch die grossen Bühnen des deutschsprachigen Theaterraums, und in der Spielzeit 1983/84 war sie am Zürcher Schauspielhaus engagiert. Diverse TV- und Kinoprojekte machten sie einem breiten Publikum bekannt, wie z.B. die Verfilmung von Günther Grassʼ «Die Blechtrommel», «Die Manns - ein Jahrhundertroman», «Die Vermessung der Welt» oder «Honig im Kopf». Aber auch einem jungen Publikum ist sie bekannt durch ihre Rollen in zahlreichen Märchenverfilmungen oder dem Kinofilm «Hanni & Nanni». Zahlreiche Preise wurden ihr für ihr Schaffen verliehen, wie der Adolf-Grimme-Preis, der Deutsche Filmpreis oder auch das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Aktuell ist Katharina Thalbach zu sehen in der Kinoverfilmung des Erfolgsmusicals "Ich war noch niemals in New York".


Michael Sele & The Beauty of Gemina Acoustic

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«Ästhetisierte Schwermut voll dunkler Eleganz»

Treue Fans, Konzerte in aller Welt, Chartplatzierungen, Titelgeschichten in Musikmagazinen: Der charismatische Songschreiber, Sänger, Arrangeur und Produzent Michael Sele hat mit seiner Band The Beauty Of Gemina viel erreicht.

Versuche, die passende «Schublade» für THE BEAUTY OF GEMINA zu finden, sind immer wieder zum Scheitern verurteilt, da sich das Songwriting von Michael Sele mit jeder Veröffentlichung stetig weiterentwickelt und sich teilweise gar neu erfindet. Grenzen werden ausgelotet, mit neuen Klangfarben und Instrumentierungen wird experimentiert.

Über die Jahre ist eine unverkennbare und faszinierende Mixtur aus melancholischem Wave, warmem Blues und erdigem Folk entstanden, eher dunkel, auch sehnsuchtsvoll aber voller Zuversicht, niemals trist oder resignierend. 

Bei den 3. "Sagen- und Märchentagen Chur" kommt Michael Sele mit dem exklusiven Trio The Beauty of Gemina Acoustic.

www.thebeautyofgemina.com/



 


Andrea Fischer-Schulthess

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Andrea Fischer Schulthess (*1969) ist Autorin und Geschichtenerzählerin. Nach einem Zoologiestudium an der Universität Zürich vertiefte sie ihr Wissen in der Safari-Bar und machte einen kurzen Exkurs an ein paar Gymnasien, wo sie sich als Biolehrerin versuchte. Danach wurde sie Journalistin und arbeitete ab 1999 für diverse Medien, unter anderem für den «Mamablog» des Tages-Anzeigers. Seit 2009 ist sie zusammen mit Adrian Schulthess das Minitheater Hannibal. Mit «Motel Terminal» erschien im März 2016 ihr erster Roman. Seit der Spielzeit 19/20 ist sie Künstlerische Leiterin des Millers in Zürich. 

www.minitheater-hannibal.ch

 


Jolanda Steiner

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Seit ihrer Kindheit ist das «Spiel mit der Sprache» und das Erfinden von Geschichten ihre liebste Tätigkeit. Nach ihrer Ausbildung zur Kindergärtnerin fand sie bald schon den Weg auf die Bühne. Ihre mit Perkussionsinstrumenten umrahmten Märchenerzählungen werden inzwischen im In - und Ausland aufgeführt. In Zusammenarbeit mit diversen Musikern hat sie zahlreiche Tonträger produziert und arbeitet vorwiegend mit klassischen Orchestern, wie z.B. dem Zürcher Kammerorchester, dem Musikkollegium Winterthur, dem Brandenburgischen Staatsorchester und diversen Kammerensembles zusammen. Sehr erfolgreich ist sie mit ihrem selbst verfassten Musikmärchen, wie «Tino Flautino und seine Abenteuer» auf Tournee. Ihre Werke haben diverse Auszeichnungen erhalten. Für das erwachsene Publikum schreibt die «Wortkomponistin» humorvolle Märchencabarets und moderiert Firmen- und Konzertveranstaltungen.

www.jolandasteiner.ch


Caroline Capiaghi

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Caroline Capiaghi, aufgewachsen auf der Lenzerheide und wohnhaft im St. Galler Rheintal, sog Märchen, Sagen und Mythen bereits mit der Muttermilch auf. Mit ihrer klaren und kunstvollen Bündner Mundartsprache und den gekonnt eingesetzten Gesten lässt die Erzählerin seit mehr als 20 Jahren ein Repertoire von über 200 uralten Geschichten wieder lebendig werden. Sie erzählt, erforscht, dramatisiert und vermittelt auf kleinen und grossen Bühnen, auf der Alp, an Festivals und Kongressen, bei Weiterbildungen für Lehrkräfte oder in der Sozialpädagogik, solo oder in Zusammenarbeit mit anderen Künstlerkollegen. 

www.erzaehlerin.ch


Andreas Sommer

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Geboren in Bern wuchs Andreas Sommer am Rand des sagenträchtigen Gantrischgebietes auf. In jungen Jahren war er als Reiseleiter für Saharaexpeditionen tätig und machte dabei erste Begegnungen mit der Erzählkultur an den Lagerfeuern der Tuaregnomaden. Tief berührt von der Magie des gesprochenen Wortes und der Kraft uralter Mythenbilder begann er Märchen und Sagen der heimischen Überlieferung zu recherchieren und ihre Wirkung in der freien Dialekterzählung zu erforschen. Seit 2009 erlebt man Andreas Sommer bei zahlreichen Auftritten an Schulen und Bildungsinstitutionen, er erzählt für private Gruppen, bei Kulturanlässen und Festivals. Er publizierte zwei Bücher über die Sagenkunde des Gantrischgebietes und diverse Broschüren zum Thema. Mitarbeit bei einem aktuellen Filmprojekt über die Sagenwelt seiner Heimatregion. Darüber hinaus arbeitet er zusammen mit grossen touristischen Akteuren wie die Schweizer Wanderwege oder Postauto. Sein Herzblut gilt der Aufgabe, die Erzählkultur und die magische Weltschau unserer Ahnen für die heutige Welt neu zu pflegen und dadurch den «Bund zwischen Mensch und Natur» wieder nachhaltig zu festigen.

www.animahelvetia.ch


Doris Portner

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Doris Portner ist Sozialpädagogin und ausgebildete, leidenschaftliche Märchenerzählerin. Als Mitglied der Schweizerischen Märchengesellschaft gründete sie vor bald 25 Jahren den Churer Märchenkreis. Sie leitet Kurse und erzählt Märchen für Jung und Alt. Zu ihrem Repertoire gehören Geschichten aus aller Welt, darunter viele Bündner Märchen.


Anna Ratti

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Die gelernte Buchhändlerin und Kulturvermittlerin gründete mit Theo und Amalie Pinkus das Bildungszentrum Salecina in einem ehemaligen Bauerngut aus dem 17. Jahrhundert in Maloja. 1994 kandidierte sie als erste Frau für die Bündner Regierung. Die SP-Politikerin war zeitweise Kirchgemeindepräsidentin in Casaccia. Sie schreibt für das romanische Radio zweimal im Jahr «Pled sin via», kurze biblische Interpretationen in romanischer Sprache. 2012 veröffentlichte Anna Ratti in der Reihe «Chasa Paterna» der Uniun dals Grischs eine Sammlung von Märchen und fantastischen Geschichten, illustriert von ihrer Tochter Milena Ehrensperger. Anna Ratti ist in Maloja aufgewachsen und lebt heute in Casaccia im Bergell.


Jürg Steigmeier

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Jürg Steigmeier lebt und arbeitet in Bad Zurzach als Kindergärtner. Seit 22 Jahren ist er freischaffender Geschichtenerzähler und wurde ausgebildet bei Carsten Neufeld und Elke Cordes in Freiburg im Breisgau. Er arbeitet mit diversen Künstlern der neuen Schweizer Volksmusikszene zusammen und tritt regelmässig an Erzählfestivals in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf. Darüber hinaus ist er Teilzeitdozent an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW und Mitarbeiter an diversen Lehrmitteln zum Thema «Hörverstehen und Lesekompetenz» für die Kantone Aargau, Solothurn und Zürich. Jürg Steigmeier leitet Erzählprojekte u.a. für Migros-Kulturprozent, für den Schweizerischen Bauernverband, für Chocolat Frey oder Argovia Philharmonic und ist Netzwerkpartner von «Kultur macht Schule», Aargau.

www.erzaehler.ch


Peter Leisinger

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Peter Leisingers Skulpturen umrunden die Welt – zuletzt wurde dem Projekt «Scaling-up Nutrition» in Abidjan (Côte d’Ivoire) eines seiner Kunstwerke überreicht.

Die Werke des Malanser Künstlers zeichnen sich aus durch eine hohe Natürlichkeit in Material und Ausdruck, gepaart mit treffender Emotionalität und packender Ehrlichkeit. 

Sie zeigen damit, wie nah der Mensch insbesondere mit seiner ihn umgebenden Natur verbunden ist. Für die «Sagen- und Märchentage Chur» entwirft Peter Leisinger bereits zum dritten Mal exklusive Skulpturen, dieses Mal zum Thema «Romantik". Die Strassen von Chur dürfen sich freuen auf Besuch von sprechenden Bäumen, Wölfen und Fabelwesen einer magischen Mensch-Tier-Natur.

www.peterleisinger.com


Marianne Engel

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Marianne Engel (1972) ist in Mandach (AG) aufgewachsen. Nach zwei Semestern Kunstgeschichte studierte sie von 1996 bis 2001 Biochemie an der Universität Zürich. Parallel zum Studium erlernt sie autodidaktisch das Fotografieren und arbeitet heute als freischaffende Künstlerin. Ab 2002 folgen regelmässige Einzel- und Gruppenausstellungen. Sie lebt und arbeitet in Etzwil (AG).


Sandra Blum

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Geschichte und Geschichten haben Sandra Blum schon als Kind fasziniert und ihre Phantasie beflügelt. So führte sie ihr Weg auch während des Studiums und nach einer pädagogischen Ausbildung in vergangene und fiktive Welten. Durch die Arbeit mit Kindern entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Erzählen von Märchen. Dabei kommt ihr anderes Ich zum Vorschein: Greta, eine verträumte Magd aus früheren Zeiten. Gemeinsam mit Greta tauchen kleine und grosse Kinder in die zauberhafte Welt der Märchen ein. Mit Musik, Gesang und Interaktionen werden vergessene Geschichten der Vergangenheit lebendig.

 


Wolfgang Hoyer

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Wolfgang Hoyer wuchs in Deutschland und der Schweiz auf und entdeckte erst spät die Freude an der sympathischen Tätigkeit des Märchenerzählens. Nach seinem Studium der Fächer Russisch und Geschichte absolvierte er ein wirtschaftswissenschaftliches Studium an der Hochschule St. Gallen und war anschliessen als Lehrer für Wirtschaftsfächer an verschiedenen Gymnasien und am KV Chur tätig. Seit seiner Ausbildung zum Märchenerzähler bei «Mutabor» wirkt er bei verschiedenen Märchen- und Theateranlässen mit. Eine besondere Vorliebe hat sich bei ihm mit der Zeit für indische Märchen entwickelt, die er als besonders kunstvoll, originell und lebendig empfindet.


Manish Vyas

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Manish Vyas kommt aus Gujarat, Indien und wohnt in St. Gallen. Er ist Komponist und Multi-Instrumentalist (Tabla, Santoor, Harmonium, Piano). Schon früh entdeckte er für sich die spirituelle Kraft der Musik. Sein Musikstil ist von seinen indischen Wurzeln und insbesonders der Inspiration durch Jagiit Singh geprägt - unter anderen indischen Maestros. Gleichzeitig schlägt er mit seiner Musik, die zu Stille, Meditation, Freude und Feiern einlädt, eine Brücke zur westlichen Musikkultur.


Remo Albert Alig

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Remo Albert Alig ist bildender Künstler und freier Kunstvermittler. Nach seinem Studium an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich sowie Studien der hermetischen Philosophie und Anthroposophie wurden ihm verschiedene Auszeichnungen und längere Atelieraufenthalte im Ausland wie Venedig, Paris und Wien zugesprochen. Seine künstlerische wie auch authentische kunstvermittelnde Arbeit, die neue Sichtweisen eröffnet, setzt sich u.a. mit philosophischen, mystischen und literarischen Themen auseinander. Als Kunstvermittler arbeitet er im Forum Würth Chur und im Bündner Kunstmuseum.

www.alig-kunst.ch


Dr. Ursula Brunold-Bigler

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Ursula Brunold-Bigler studierte Volkskunde und Geschichte. Ihre Forschungen liegen auf dem Schwerpunkt der historischen Erzählforschung. Sie ist Autorin zahlreicher Buchpublikationen zur Erzählkultur in Graubünden, z.B. «Kleine Kulturgeschichte der Bündner Märchen» 2017.


Thomas Widmer

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Thomas Widmer studierte Arabisch, Islamwissenschaft und Religionsgeschichte bevor er Journalist wurde. 2001 und 2002 amtete er als Juror am Wettlesen um den Bachmann-Preis in Klagenfurt. Als Reporter bei der «Schweizer Familie» schreibt Widmer heute gern über Schweizthemen, Geschichte und Kultur sowie übers Wandern. Er hat sechs Bücher veröffentlicht, darunter «Meisterschreiber» über arabische Kalligrafie sowie den Bestseller «Schweizer Wunder». Sein neues Buch «Hundertundein Stein» (Echtzeit Verlag) handelt von den, so der Untertitel, «grossen Brocken der Schweiz».

www.widmerwandertweiter.blogspot.com


Dr. Alexandra Besson

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Alexandra Besson ist eine französische Schriftstellerin, Essayistin und Journalistin. Sie hat an der Sorbonne und an der ENS-Ulm in Paris, an der LMU in München und an der Université de Lorraine in Nancy studiert. Für ihre Doktorarbeit „Novalis und die negative Theologie – Traum und Abgrund in der europäischen Romantik“ hat sie den Novalis-Preis 2016 bekommen. Sie ist Mitglied des Präsidiums der Novalis Gesellschaft. Ihre Forschungsinteressen gelten der deutschen, französischen und englischen Romantik. Ihr jüngstes Buch heißt: „Provence, Les sillons du soleil“.


Dr. Gabriele Rommel

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Dr. Gabriele Rommel ist Literaturwissenschaftlerin und Direktorin a.D. der Forschungsstätte für Frühromantik und des Novalis-Museum. Seit der Gründung ist sie Mitglied des Präsidiums der Internationalen Novalis-Gesellschaft und war für 17 Jahre stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes der Stiftung „Wege wagen mit Novalis“. 

Sie kuratierte unter anderem über 40 Ausstellungen, verantwortete zahlreiche wissenschaftliche Kataloge und Publikationen zu den naturphilosophischen Arbeiten und Themen von Novalis und war Mitarbeiterin an der historisch-kritischen Ausgabe der Schriften Friedrich von Hardenbergs.


Dr. Karin Fuchs

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Dr. Karin Fuchs ist Historikerin und Projektleiterin am Institut für Kulturforschung Graubünden. Sie hat an den Universitäten Zürich und Paris IV Geschichte, Völkerrecht und Politologie studiert und an der Universität Zürich in allgemeiner Geschichte promoviert. Sie forscht und publiziert zu kultur- und siedlungsgeschichtlichen Themen des Mittelalters und der Neuzeit. Grössere Publikationen: Historischer Städteatlas der Schweiz, Chur (2011); Baden und Trinken in den Bergen: Heilquellen in Graubünden, 16.-18. Jahrhundert (2019). Sie lebt mit ihrer Familie in Chur.

 


Martina Kuoni

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Martina Kuoni studierte nach dem Gymnasium in Chur Germanistik und Romanistik in Genf, Göttingen und Basel. Sie unterrichtete an Gymnasien und arbeitete viele Jahre in der Verlagsbranche in Publikums- und Fachverlagen sowie bei einer Luzerner Agentur für Verlags-PR. Vor 15 Jahren gründete sie Literaturspur – eine Agentur für Literaturspaziergänge in der ganzen Schweiz. Martina Kuoni arbeitet freischaffend als Veranstalterin, Moderatorin und Literaturvermittlerin. 

www.literaturspur.ch


Dr. Michael Maar

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Michael Maar studierte Germanistik und Psychologie und lebt seit 1997 als freier Autor in Berlin. Seit 1990 schreibt er regelmäßig Essays und Literaturkritiken für die deutschsprachigen Feuilletons. Für seine Dissertation Geister und Kunst. Neuigkeiten aus dem Zauberberg wurde er 1995 mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ausgezeichnet, der er seit 2002 angehört. Im Jahr 2004 sorgte seine Entdeckung eines deutschen Lolita-Vorbilds für eine internationale Debatte. Maar lehrte am German Department der Universität Stanford, war Fellow des Berliner Wissenschaftskollegs und Stipendiat der Carl Friedrich von Siemens Stiftung sowie des Kölner Morphomata-Instituts. Seit 2008 ist er Mitglied der Bayerischen Akademie der Künste. 2010 wurde Michael Maar der Heinrich-Mann-Preis der Berliner Akademie der Künste verliehen.


Prof. Dr. Günther Dissertori

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Günther Dissertori wurde 1969 in Meran geboren und studierte in Innsbruck Physik. Nach dem Doktorat und einigen Jahren als Research Fellow und Staff Scientist am Conseil européen pour la recherche nucléaire (CERN) kam er 2001 als Assistenzprofessor an die ETH Zürich. Seit 2007 ist er dort ordentlicher Professor. Zurzeit ist er Vorsteher des Instituts für Teilchen- und Astrophysik der ETH Zürich und stellvertretender Leiter eines internationalen Grossexperiments am CERN in Genf.


Prof. Dr. Holger Ehrhardt

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Nach dem Studium der Germanistik und der Anglistik arbeitete Holger Ehrhardt als wissenschaftlicher Bediensteter und als Lehrer. Seit 2012 ist er Professor für Germanistik mit dem Forschungsschwerpunkt «Werk und Wirkung der Brüder Grimm». Über die Brüder Grimm forscht er seit mehr als 30 Jahren. Er ist Herausgeber von kritischen Briefausgaben und hat eine Vielzahl wissenschaftlicher Beiträge publiziert. Erst jüngst gelang ihm die Identifizierung mehrerer bisher unbekannter Märchenbeiträger.


Dr. Malte Völk

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Malte Völk Studierte Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft und Deutsche Sprache und Literatur in Marburg. Dem Magister-Abschluss 2008 folgte 2014 die Promotion zum Dr. phil. im Fach Populäre Kulturen an der Universität Zürich. Seither hat er Lehraufträge wahrgenommen, Stipendien (prädoc und postdoc) erhalten und ist seit 2017 als Postdoktorand und Assistent an der Universität Zürich tätig (Populäre Kulturen). Die Romantik hat Malte Völk dabei stets beschäftigt – besonders in seiner Dissertation, die Zusammenhänge zwischen der Dichtkunst um 1800 und der Kulturwissenschaft des 20. Jahrhunderts erschliesst.


Dr. Andreas Weber

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Dr. Andreas Weber (*1967) ist Biologe, Philosoph und Schriftsteller. Seine mehr als ein Dutzend Bücher zur Frage, wie der Mensch seine Rolle als fruchtbarer Teil des Lebens wiederfinden kann, wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Weber unterrichtet an der Universität der Künste, Berlin. 2018 erschien sein Buch “Indigenialität” (Nicolai), 2019 “Enlivenment. A Poetics for the Anthropocene” (MIT Press). 

www.autor-andreas-weber.de


Prof. Dr. Ulrich Häuser-Ehninger

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Nach dem Studium der Medizintechnik in Ulm und Electronic Engineering in Cardiff gewann Ulrich Hauser-Ehninger seine Berufserfahrung in Software und Elektronik, vorwiegend im Bereich embedded systems (nicht sichtbare Computersystemen). Anschliessend an die Promotion mit einem Thema aus dem Bereich der Energietechnik nahm er 2009 die aktuelle Stelle an der FHGR als Dozent im Bereich SW und embedded systems an. Er unterrichtet in den Studiengängen Photonics, Information Science, Digital Business Management und Systemtechnik verschiedene Programmiersprachen, Software-Design, Elektotechnik und Elektronik. Diese Breite macht als Interessensgebiet insbesondere das Internet der Dinge, das IoT, attraktiv.

 


Was?

Indem ich dem Gemeinen einen hohen Sinn, dem Gewöhnlichen ein geheimnißvolles Ansehen, dem Bekannten die Würde des Unbekannten, dem Endlichen einen unendlichen Schein gebe, so romantisiere ich es… (Novalis)

Ein vielfältiges Programm aus Erzählungen und Vorträgen, Theater, Musik, Führungen und Ausstellungen erwartet die Zuschauer bei den 3. «Sagen- und Märchentagen Chur»:

18 Künstlerinnen und Künstler und 12 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der verschiedensten Disziplinen gehen auf ganz unterschiedliche Art und Weise Geschichten, Fragen und Erkenntnisse der Romantik nach. Geschichten und Fragen, die uns bis heute begleiten und deren Geist von Erzählungen, Sagen und Märchen weitergetragen wird.

Romantik – Die grosse Sehnsucht

Die Romantiker sind die "Jungen Wilden" des 19. Jahrhunderts. Sie wussten, dass, mit dem rein zweckgebundenen Verstand die Harmonie zwischen Gefühl, Verstand und Gesellschaft langfristig nicht möglich ist. Sie wollten eine neue Literatur und ein anderes Leben, ohne intellektuelle Trennungen, voll Poesie und unbegrenzter Möglichkeiten. Eine Poesie, welche die Wunden heilt, die der Verstand schlägt. (Novalis) Gedanklich sind Schelling, Schlegel, Novalis & Co. dabei ihrer Zeit voraus. Sie philosophierten und bauten neueste naturwissenschaftliche Erkenntnisse aus Physik, Chemie, Mathematik, Magnetismus und Elektrizität in ihre Überlegungen ein. Sie waren damit moderne Denker von heute, die eine Brücke zwischen den Disziplinen schlugen.

Die Suche nach der Einheit und Verschmelzung zwischen Natur und Geist ist ein grundlegendes Charakterkriterium der Romantik. Man sehnte sich nach Dingen, welche zur Entgrenzung führen - nach Traum- und Rauschwelten, Wunderglauben, Übersinnlichem, nach fremden Ländern und Kulturen. Die Romantiker spürten den inneren Geheimnissen nach, wobei die schwarze Romantik durch die Betrachtung der Nachtseiten der menschlichen Seele die Literatur auf ihre Weise bereichern wollte. Träume, Schlafwandel, Doppelgängerei - Themen der späteren Tiefenpsychologie - wurden dichterisch erfasst. Der moderne Alpinismus findet sich in der Romantik begründet und allerlei Wortschöpfungen, wie Briefträger, Doppelgänger oder Weltschmerz, wurden geboren. 

Märchen und Romantik

In der gesamten Literatur der Romantik gab es zudem auch die Vorliebe für Volksdichtungen.

Da zu den ältesten Volksdichtungen Märchen, Lieder und Sagen gehören, beschäftigten sich einige romantische Dichter genau damit, schrieben Kunstmärchen oder widmeten sich dem Sammeln von Volksmärchen. Das Märchen wird zum Ideal ihrer Dichtung und schließlich zur romantischen Dichtungsgattung an sich.

In ihrem Kern ist die Romantik ein Sammelbecken des Entgegengesetzten, Unausgewogenen und Brüchigen und ist dadurch die Wiege unseres modernen Denkens. Den Riss zwischen den Menschen, zwischen Vernunft und Gefühl galt es aus Sicht der Romantiker zu heilen. Heute würde man einen tieferen Wunsch nach Heilung der Weltzerrissenheit wohl nicht mehr als romantisch ansehen, dennoch stehen wir vor Aufgaben, die diesem Wunsch gleichkommen würden.

Längst sprechen Philosophen von der „Romantik 2.0“. Aber, ist sie ein echter Bewusstseinswandel? Eine Kritik an Wachstumsideologie und virtueller Gegenwart? 

Vielleicht erfahren wir die eine oder andere Antwort darauf bei den 3. "Sagen- und Märchentagen Chur". Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

 

Wo?

Theater Chur

Theaterplatz
7000 Chur


Bündner Naturmuseum

Masanserstrasse 31
7000 Chur


Kantonsbibliothek

Karlihofplatz
7001 Chur


Stadtbibliothek

Grabenstrasse 28
7000 Chur


Rätisches Museum

Hofstrasse 1
7000 Chur


Fachhochschule Graubünden

Pulvermühlestrasse 57
7000 Chur


Forum Würth Chur

Aspermontstrasse 1
7000 Chur


Werkstatt

Untere Gasse 9
7000 Chur


Bündner Kunstmuseum

Bahnhofstrasse 35
7000 Chur


Innenstadt Chur

Innenstadt
7000 Chur


Chur

Am noch jungen Alpenrhein liegt die unscheinbare Stadt Chur, die sich bei genauerem Hinsehen als äusserst geschichts- und sagenträchtiger Ort entpuppt. Mit einer Siedlungsgeschichte von über 5000 Jahren die älteste Stadt der Eidgenossenschaft, ist Chur zugleich Bischofssitz und kulturelles Zentrum Graubündens. Die malerische Altstadt wurde in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich restauriert und ist heute praktisch zur Gänze verkehrsfrei. Über der Altstadt thront der Bischöfliche Hof mit der 800 Jahre alten Kathedrale St. Mariä Himmelfahrt. Umrahmt wird die Stadt von einer faszinierenden Berglandschaft mit den prägenden Hausbergen Calanda, Dreibündenstein und Montalin. Zahlreiche Sagen ranken sich um die Alpenstadt und ihre Umgebung, wie z.B. jene vom Scaläratobel. Als Hauptort Graubündens ist Chur dreisprachig und nebst Deutsch sprechen nach wie vor zahlreiche Einwohner auch Italienisch und Romanisch. Auch wenn die Umgebung viel Abwechslung bietet schätzen die Einheimischen und Gäste das reichhaltige kulturelle Angebot der Alpenstadt. Die Sagen & Märchentage Chur bilden seit 2017 einen neuen Anlass, welcher ausgezeichnet zur Stadt Chur, der Umgebung und ihrer Geschichte passt.

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Gefördert durch

Wilhelm Doerenkamp Stiftung


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Sagen- und Märchentage Chur 2018


Mit mehr als 15 Veranstaltungen an diesem Wochenende sind die zweiten Sagen- und Märchentage zu Ende gegangen. Höhepunkt: der Auftritt von Schauspielerin Katharina Thalbach im Theater Chur.

Märchen sind Kinderkram und Alchemie ist Blödsinn – zwei Vorurteile, mit denen im Rahmen der Churer Sagen- und Märchentage gründlich aufgeräumt wurde.



Bündner Tagblatt, 26.November 2018

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Sagen- und Märchentage 2017


Schätze der Vergangenheit und eine, die sich darin auskennt.

Ganz im Zeichen von alten Erzählungen stand an diesem Wochenende die Kantonshauptstadt. Zum ersten Mal fanden die «Alpensagen- und Märchentage Chur» statt. Den Schweizer Märchenpreis 2017 erhielt Ursula Brunold-Bigler.


Bündner Tagblatt, 25. September 2017

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Kunterbunt für Jung und Alt


In Chur gingen die ersten mit Spannung erwarteten Alpensagen- und Märchentage über die Bühne. Eine Bereicherung für alle Teilnehmer. 


Südostschweiz, 25. September 2017

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Sagen- und Märchentage Chur 2017


Veranstalter

Alexandra Furler-Seefisch

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Aufgewachsen in Frankfurt am Main, studierte Alexandra Furler-Seefisch Schauspiel und Gesang an der „Bayerischen Theaterakademie August Everding“ in München.

Seit 2011 lebt sie fest in der Schweiz und ist mit dem Schweizer Produzenten und Veranstalter Michael Furler verheiratet. In der familieneigenen Produktionsfirma „Furler Productions“ ist sie für die inhaltliche Konzeptionierung mitverantwortlich und ist als Projektassistentin für die Umsetzung des Nationalen Wandertages tätig. Von 2016 bis 2018 hat sie berufsbegleitend das Masterstudium Kulturmanagement an der ZHAW in Winterthur absolviert, welches sie im Februar 2018 mit dem Master of Arts Management erfolgreich abgeschlossen hat.

Alexandra Furler-Seefisch ist Ideengeberin und Initiantin der „Alpensagen- und Märchentage Chur“, die im Jahr 2017 erstmalig in Chur stattfanden. Für die weiterführenden „Sagen- und Märchentage Chur“ ist sie als künstlerische Leiterin verantwortlich, für die Konzeptionierung und Programmgestaltung sowie deren Realisierung.

Gemeinsam mit ihrem Mann hat Alexandra Furler die Söhne Leonard und Laurin, und lebt zusammen mit ihrer Familie im Zürcher Oberland.

www.alexandra-seefisch.de

www.furlerproductions.ch


Michael Furler

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Als Geschäftsführer von Furler Productions verfügt Michael Furler über langjährige Erfahrung in der Vermarktung und Produktion von Kultur- und Sportanlässen jeglicher Grössenordnung im In- und Ausland. Er war u.a. verantwortlich für die Event-Programmgestaltung der Expo 02. oder die Produktion von "Heidi - das Musical" auf der Walenseebühne. In der Schweiz zählt Furler Productions seit über 20 Jahren zu den führenden Anbietern hochstehender Kulturanlässe im Bereich der Familienunterhaltung, wie etwa das Geschichten und Märchenfestival «Klapperlapapp» oder der «Nationale Wandertag der Schweizer Familie». Zu den langjährigen Partnern von Furler Productions zählen einige der bekanntesten Tourismusregionen der Schweiz, die Tamedia AG, die Berner Kantonalbank, das Schweizerische Landesmuseum, Museum Aargau oder die Stadt Chur.

www.furlerproductions.ch


VERANSTALTER
Verein Sagen- und Märchentage
Jonastrasse 17c
8636 Wald
Tel: 0041 55 535 64 72


KÜNSTLERISCHE LEITUNG UND PROGRAMMIERUNG 
Alexandra Furler-Seefisch
Email: aseefisch@aol.com


MARKETING UND KOMMUNIKATION
Michael Furler
Email: michael.furler@furlerproductions.ch

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